Wie jedes Jahr Anfang März wurde an einem Freitag die Jahreshauptversammlung (JHV) der Freiwilligen Feuerwehr Einfeld (FF Einfeld) durchgeführt … im Jahr 2026 war es die 137. Als besonderes Beispiel wurde hier das Jahr 2026 ausgewählt, da zum ersten Mal der Bericht der neuen Jugendfeuerwehr dabei war. Für eine solche aktive und starke Wehr dankt Einfeld und gratuliert den Geehrten und Beförderten.

Nach der Begrüßung und dem Gedenken der verstorbenen aktiven und passiven Mitglieder folgten die allgemeinen Formalitäten. Danach wurden Stean Lambrecht, Sebastian Keuchel und Jesper Ole Wehrsig zum Oberfeuerwehrmann, Manuel Micali zum Hauptfeuerwehrmann*** (mit drei Sternen) und Christian Nohrden zum Löschmeister befördert. Auf der Jahreshauptversammlung vom Stadtfeuerwehrverband wurden Henrick Steckmess und Maurice Koch vereidigt und zum Feuerwehrmann befördert. Isabelle Stange wurde zur Hauptlöschmeisterin*** (mit 3 Sternen) und Jan Christian Krüger zum Hauptlöschmeister befördert.

„Mit unseren zum 31.12.2025 insgesamt 52 aktiven Mitgliedern, den 19 Ehrenmitgliedern, 13 Jugendliche, vier Frauen verstorbener Ehrenmitglieder sowie 250 fördernden Mitgliedern können wir mit Stolz sagen, dass wir eine moderne und hervorragend aufgestellte Freiwillige Feuerwehr sind. Im Berichtsjahr hatten wir 10 Einsätze 7 weniger als im Vorjahr und 15 weniger als im Jahr 2024. Da die Einsätze doch der Hauptgrund sind, weshalb wir heute hier versammelt sind, möchte ich einen kurzen Überblick über die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit geben.“

„Ein Stürmischer Jahreswechsel sorgte dafür das wir unseren ersten Einsatz nach 16 Minuten des neuen Jahres hatten und in den Roschdohler Weg alarmiert wurden. In einer Flasche steckte eine Rakete, die kurz vor dem Start durch den Wind umgeweht wurde. Dadurch geriet sie in eine Hecke und setzte diese in Brand. Anwohner konnten das Feuer mit Wassereimern auf eine Fläche von etwa 3 x 3 Metern begrenzen. Wir löschten die Hecke anschließend mit einem C-Rohr vollständig ab. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr war in derselben Straße bereits im Einsatz – dort brannte ebenfalls eine Hecke.“

„Am 18.01. wurden wir um 19:41 Uhr in die Straße Op de Geest alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurden wir von der Leitstelle über eine Person im Brandobjekt informiert, die aufgrund einer Behinderung das Haus nicht selbstständig verlassen konnte. Die Leitstelle hatte telefonischen Kontakt und konnte uns über Funk genau mitteilen, in welchem Raum sich der Anrufer befand. Als ersteintreffendes Fahrzeug leiteten wir umgehend die Menschenrettung ein. Unser Angriffstrupp konnte die Person aus dem stark verrauchten Objekt retten und an den Rettungsdienst übergeben. Anschließend wurde die Brandbekämpfung zusammen mit den Wehren aus Tungendorf und der Berufsfeuerwehr eingeleitet. Ein während des Ladevorgangs angeschlossener E-Scooter-Akku geriet in Brand, das Feuer breitete sich in der Küche aus, beide Stockwerke wurden stark verraucht. Die 4-köpfige Familie des angrenzenden Hauses wurde evakuiert und durch uns im LF20 betreut.“

„Vier Wochen später, am 18.02., wurden wir an den Einfelder See alarmiert. Am Westufer, auf Höhe des Bondenholz, wurden mehrere Personen als vermisst gemeldet, die kurz zuvor noch auf dem Eis gesehen worden waren. Zunächst wurde davon ausgegangen, dass sie ins Eis eingebrochen seien. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ging bei „Grümmi“ auf dem Parkplatz in Bereitstellung. Die anschließende Erkundung ergab jedoch, dass niemand ins Eis eingebrochen war. Es handelte sich um Skilangläufer, die an der Uferstraße an Land gegangen waren. Sie wurden von der Polizei eindringlich belehrt.“

„Weiter ging es am 17.04. Um 19:26 Uhr wurden wir in den Christiansweg alarmiert. Dort kam es zu einem Dachstuhlbrand an einer Doppelhaushälfte. Aufgrund der dichten Bebauung konnte die Drehleiter nicht eingesetzt werden. Das Dach musste daher aufwendig von außen über Leitern geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen. Gegen 23:30 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“. Der Schaden blieb auf die betroffene Haushälfte begrenzt. Neben der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Tungendorf im Einsatz.“

„Am 02.06. wurden wir alarmiert und es ging in die Gartenkolonie Schafstall. Dort standen zwei Lauben, die sich unmittelbar an der Bahntrasse befanden, bereits in Vollbrand. Der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Mitte und Tungendorf waren zu diesem Zeitpunkt schon im Einsatz. Unser Einsatzauftrag bestand darin, vom Stoverweg aus über di Bahnschienen einen Löschangriff vorzunehmen und die Brandbekämpfung von dieser Seite zu unterstützen. Durch das koordinierte Vorgehen aller eingesetzten Kräfte konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Der Einsatz dauerte insgesamt rund fünf Stunden.“

„Am Sonntag, den 20.07., ging es erneut an den Einfelder See. Mit dem Stichwort TH Wasser Y wurden wir alarmiert. Badegäste am Einfelder Eck bemerkten über einen längeren Zeitraum abgelegte Kleidungsstücke, ohne dazugehörige Personen feststellen zu können. Nach etwa 90 Minuten wurde schließlich über die Notrufsäule der Notruf abgesetzt. Kurze Zeit später waren wir mit unserem Rettungsboot beim Segelclub im Wasser. Das Tor war bereits geöffnet, zudem wurde ein weiteres Boot des SCN einsatzbereit gemacht. Mit beiden Booten fuhren wir in Richtung Badebucht am Spielplatz, um die Lage zu erkunden. Vor Ort stellte sich die Situation glücklicherweise schnell als harmlos heraus. Zwei Schwimmer konnten angetroffen werden – beide wohlauf und nicht in Not. Sie wollten schlichtweg ihre Schwimmrunde fortsetzen. Damit war der Einsatz für uns zügig beendet. Neben der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst war auch die DLRG im Einsatz.“

„Zwei Tage später, waren Schülerinnen und Schüler der Klaus-Groth-Schule im Rahmen einer Projektwoche mit einer Jolle auf dem Einfelder See unterwegs. Als der Wind kräftiger wurde, kenterte das Boot, und die Schülerinnen und Schüler versuchten heldenhaft, es wieder aufzurichten – leider ohne Erfolg. Über die Leitstelle wurden wir gefragt, ob wir zusammen mit der Berufsfeuerwehr beim Bergen der Jolle unterstützen könnten. Nach kurzer Organisation trafen wir uns 30 Minuten später am SCN, ließen die Boote zu Wasser und gingen zunächst optimistisch von einer „schnellen Nummer“ aus. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Natur ihre eigenen Pläne hatte. Aufziehende Gewitterfronten führten zu ständigen Unterbrechungen, sodass aus der schnellen Nummer eine Geduldsprobe wurde. Zwischenzeitlich brachte sich auch die DLRG in den Einsatz ein, während die Berufsfeuerwehr wieder ihrem Tagesgeschäft nachging. Nach insgesamt fünf Stunden konnte die Jolle schließlich geborgen und dem Eigentümer übergeben werden – erschöpft, aber erfolgreich.“

„Nach längeren Regenfällen am 31.07. meldete eine Anruferin der Leitstelle, dass der Looper Weg überflutet sei. Um 08:34 Uhr kam der Alarm für einen TH-K-Einsatz. Nachdem die Anruferin den Notruf abgesetzt hatte, wollte sie offenbar den Wasserpegel überprüfen und stellte dabei fest, dass das Wasser bereits wieder zurückgegangen war. Noch während der Anfahrt zum Gerätehaus, bereit, gegen die vermeintliche Sintflut anzutreten, schrillte der Melder bereits mit dem Abspannalarm.“

„Am Nachmittag des 25.09. wurden wir erneut an den Einfelder See alarmiert. Der Alarm wurde dieses Mal über die Notrufsäule bei der DLRG ausgelöst, da herrenlose Kleidungsstücke am Strand gesichtet worden waren. Nachdem der Notruf über die Säule abgesetzt worden war, kamen zwei Schwimmer aus dem Wasser, zogen die Kleidungsstücke an und verließen den Strand. Damit endete der Einsatz, noch bevor er richtig begonnen hatte.“

„Nach drei Monaten, in denen sich unsere Funkmelder nur pünktlich am ersten Samstag um 12:00 Uhr zur Überprüfung gemeldet hatten, wurden wir am 29.12. zu einem Werkstattbrand in der Kieler Straße alarmiert. Bereits im Einsatz waren die Wehren aus Mitte und Tungendorf. Nach Rücksprache mit dem Einsatzleiter verlegten wir mit beiden Löschfahrzeugen ins GAZ, um gemeinsam mit einem weiteren Fahrzeug der FF Mitte den Grundschutz sicherzustellen. Nach rund zwei Stunden konnten wir aus dem Grundschutz entlassen werden und rückten wieder ein. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden der FF Mitte für die Gastfreundschaft. Das war es zu den Einsätzen.“

„Im vergangenen Jahr haben wir uns nicht nur um den Brandschutz gekümmert, sondern auch aktiv das gesellschaftliche Leben unterstützt. Neben dem regulären Dienst- und Einsatzgeschehen engagierte sich unsere Wehr im Laufe des Jahres auch bei zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Den Auftakt bildete am 06.04. die Teilnahme an der Aktion „Wir machen Neumünster sauber“, bei der wir gemeinsam mit vielen weiteren Helferinnen und Helfern zur Sauberkeit im Stadtgebiet beitrugen. Der Erlös dieser Aktion kam unserer Jugendfeuerwehr zugute – dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!“

„Am 18.05. nahm eine Gruppe am Marsch rund um Willingrade teil. Die Teilnahme an dieser Veranstaltung hat in unserer Wehr bereits eine jahrzehntelange Tradition. Begleitet wurde der Marsch von unserem Sonderlöschmittelfahrzeug. Auch wenn uns dieses Fahrzeug sportlich nicht unbedingt nach ganz vorne bringt, sorgt es doch zuverlässig dafür, dass wir mit Abstand zu den lustigsten Gruppen gehören.“

„Beim Amtsfeuerwehrtag des Amtes Bordesholm am 05.07. in Schönbek war unsere Wehr ebenfalls vertreten. Tagsüber gab es verschiedene Übungen, die waren so anstrengend, dass wir abends dann keine Kraft mehr hatten aufs Treppchen zu steigen. Der Abend an sich wurde dann mit unseren jungen Kameraden sehr episch, da werde ich jetzt auch nicht weiter drauf eingehen.“

„Am 12.07. veranstalteten wir anlässlich des Stadtteilfestes einen Tag der offenen Tür, bei dem interessierte Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit hatten, unsere Arbeit und unsere Fahrzeuge näher kennenzulernen. Nur wenige Tage später am 15.07. beteiligten wir uns am Sommerfest der KiTa Bollbrück und unterstützten die Veranstaltung mit unserer Präsenz.“

„Am 27.07. haben wir uns an der Aktion „Fit querbeet“ beteiligt – und dabei ordentlich Strecke gemacht. Der Rucksack kam schon sportlich bei uns an. Die Kameradinnen und Kameraden der FF Mitte hatten ihn joggend auf einer Trage bis nach Einfeld gebracht. Da war schon ordentlich Schweiß im Spiel. Für uns ging es dann aufs Wasser. Rucksack aufs Stand-Up-Board, Paddel in die Hand und ab über den Einfelder See Richtung FF Mühbrook. Die ließen sich nicht zweimal bitten und kamen uns mit Tretbooten entgegen. Die Übergabe fand daher offiziell mitten auf dem See statt – vermutlich eine der wenigen Übergaben mit Wellengang. Danach paddelten wir gemeinsam nach Mühbrook, wo bereits Getränke und eine entspannte Runde Smalltalk warteten. Und der Rückweg? Der wurde dann gemütlich im Schlepptau unseres Bootes erledigt – man muss ja auch noch Kraft für den nächsten Einsatz sparen.“

„Am 01.08. unterstützten wir die Spielplatzaktion des Jugendfreizeitheims am Flaadenweg – und dabei blieb garantiert kein Kind trocken! Nominiert von der FF Mitte pflanzten wir am 08.08. im Rahmen der Apfelbaum-Challenge unseren Apfelbaum. Im Gegenzug nominierten wir die Kameraden der Feuerwehr Bornhöved mit der Aufgabe, innerhalb von sieben Tagen einen Apfelbaum zu pflanzen oder uns alternativ zu einem Grillabend einzuladen. Die Feuerwehr Bornhöved entschied sich für eine besonders kreative Lösung. Sie lud uns zum Grillen ein und übergab uns gleichzeitig ihren Apfelbaum. Das Ergebnis war ein rundum gelungener kameradschaftlicher Abend – und nun stehen bei uns sogar zwei Apfelbäume.“

„Am 17.10. begleiteten wir den Laternenumzug des Jugendfreizeitheims und sorgten für die notwendige Absicherung der Veranstaltung. Zum ersten Mal unterstützte uns dabei auch unsere Jugendfeuerwehr tatkräftig – ein gelungener Einstieg für unsere Nachwuchskräfte, die so direkt erleben konnten, wie viel Spaß Verantwortung und Teamarbeit bei der Feuerwehr machen.“

„Am 16.11. nahmen wir am Volkstrauertag teil und gedachten gemeinsam mit vielen weiteren Bürgerinnen und Bürgern der Opfer von Krieg und Gewalt. In der Vorweihnachtszeit beteiligten wir uns am 22.11. am Schmücken des Weihnachtsbaums auf dem Ernst-Reuter-Platz. Am 29.11. wirkten wir außerdem beim Adventsmarkt mit. Am 05.12. unterstützten wir schließlich beim Aufbau des Weihnachtsbaums für die Senioren-Weihnachtsfeier des Stadtteilbeirats in der Mensa.“

„Diese Aktivitäten zeigen unser Engagement weit über den klassischen Feuerwehrdienst hinaus – von der Unterstützung von Kindern und Senioren bis hin zur aktiven Mitgestaltung des Stadtteillebens. An den Wehrführerdienstversammlungen, sowie den Jahreshauptversammlungen haben wir teilgenommen. Insgesamt 12 Brandsicherheitswachen in der Stadthalle wurden geleistet.“

„Um die Kameradschaft zu fördern, hatten wir folgende Veranstaltungen. Unser jährliches Grünkohlessen bei Lütjens Bierstuben. Haxen essen mit Freunden der Wehr. Sowie unsere Weihnachtsfeier. Die Mitglieder der Ehrenabteilung trafen sich im Laufe des Jahres an insgesamt sechs Nachmittagen zu geselligen Zusammenkünften bei Kaffee und Kuchen.“

„Selbstverständlich haben wir uns auch im vorbeugenden Brandschutz engagiert. An sechs Terminen wurden insgesamt 70 Kinder und 11 Erwachsene der Einfelder Kindergärten und Schulen in Theorie und Praxis von unserem BE/BA beauftragten Manuel Micali und seinem Team ausgebildet.“

„An den uns zugeteilten Lehrgängen auf Stadtverbandsebene und an der Landesfeuerwehrschule haben wir erfolgreich teilgenommen. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 33 reguläre Übungsdienste geleistet. Darüber hinaus fanden folgende Sonderdienste statt:

  • Drei Dienste Wasserrettung gemeinsam mit den Wachabteilungen und der DLRG
  • Gemeinsamer Dienst mit der Reservisten Kameradschaft (RK) Einfeld
  • Im November nahm unsere Wehr an einer Großübung beim Hagebaumarkt teil, die gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren aus Tungendorf sowie weiteren Blaulichteinheiten aus Neumünster und Kiel durchgeführt wurde. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei den Organisatoren der FF Tungendorf Stadt bedanken, dass wir die Gelegenheit hatten, an dieser anspruchsvollen und lehrreichen Übung teilzunehmen.

Der aktuelle Fahrzeugbestand sieht wie folgt aus …
1× LF 10 TH
1× LF 20 KatS
1× MTW
1× Anhänger Moor
1× Anhänger mit Rettungsboot
Unsere Fahrzeuge und unsere Ausrüstung befinden sich dank unseres Gerätewartes Daniel Schmadtke in einem sehr guten Zustand. Das MZF der 13. Brandschutzbereitschaft steht zwar bei uns im Gerätehaus, gehört jedoch nicht zu unserem eigenen Fahrzeugbestand. Die Entscheidung, dieses Fahrzeug bei uns unterzustellen, hat uns im vergangenen Jahr vieles erleichtert. Da für die Wasserrettung rund um die Uhr ein Zugfahrzeug im Gerätehaus verbleiben muss, bietet uns das zusätzliche Fahrzeug mehr Flexibilität im Feuerwehralltag. Mit dem Anbau unseres neuen Schulungsraumes wurden uns damals neue Tische und Stühle zugesagt. Viele Jahre haben wir geduldig darauf gewartet – im Dezember war es dann endlich so weit. Die neuen Tische und Stühle fügen sich nun harmonisch in den Schulungsraum ein und sorgen für eine moderne und angenehme Atmosphäre bei Diensten, Besprechungen und Schulungen. Das lange Warten hat sich also definitiv gelohnt. Getreu dem Motto „Tu Gutes und sprich drüber“ haben wir im vergangenen Jahr ein Social-Media-Team unter der Leitung von Sebastian Keuchel gegründet. Dank einer großzügigen Spende der VR Bank in Höhe von 3.000 € konnte das Team hervorragend ausgestattet werden und ist nun bestens gerüstet, um unsere Arbeit und Aktionen zeitgemäß zu präsentieren.“

„Bietet doch der Jahresbericht eine wunderbare Möglichkeit, einmal Danke zu sagen, möchte ich diese Gelegenheit nun nutzen. Mein Dank gilt der Berufsfeuerwehr, der Politik sowie allen Vereinen und Verbänden, mit denen wir im Jahr 2025 zusammengearbeitet haben. Ein besonderes Dankeschön in diesem Jahr geht an unsere Bekleidungsfachwartin Daniela Wirobski, die unsere Jugendlichen mit viel Verständnis und Geduld eingekleidet hat. In diesen besonderen Dank möchte ich ausdrücklich auch die Verwaltung der Berufsfeuerwehr einschließen, die stets ein offenes Ohr für unsere Anliegen hat und uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht.“

„Ein weiteres Dankeschön gehen an … Hanscher Genz für die Internet-Berichterstattung auf den Einfelder Seiten … den Stadtteilbeirat sowie unsere Einfelder Polizeistation … unsere passiven Mitglieder für ihre Unterstützung … unseren Sicherheitsbeauftragten Stean Kramer … unseren Getränkewart Felix Burmeister … den Stadtfeuerwehrverband für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt auch meinen beiden Stellvertretern Daniel und Isabelle sowie dem gesamten Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Nicht zu vergessen ein Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden, die auch während dieser Versammlung für das Allgemeinwohl sorgen. Ebenso bedanken wir uns bei der RK Einfeld für die Einladung zum Kieler-Woche-Feldempfang. Wir freuen uns bereits auf unseren gemeinsamen Dienst am 19.05.“

„Der größte Dank galt aber unseren Kameradinnen und Kameraden. Im vergangenen Jahr haben wir unsere Dienste neu strukturiert, wodurch die Monatsversammlung am ersten Dienstag des Monats nicht mehr stattfand. Neue Herausforderungen, moderne Einsatzmittel und der Zuwachs an Kameradinnen und Kameraden machten es notwendig, die Ausbildung noch intensiver und praxisnaher zu gestalten. Gleichzeitig sollten die Veränderungen in den Gruppen das Miteinander stärken und das gemeinsame Arbeiten im Einsatz realistisch üben.“

„Für den fairen Umgang, das kameradschaftliche Miteinander und die engagierte, zuverlässige Arbeit möchten Daniel, Isabelle und ich uns bei allen Kameradinnen und Kameraden bedanken. Ihr habt mit Einsatzbereitschaft, Flexibilität und Teamgeist dazu beigetragen, dass unsere Feuerwehr jederzeit handlungsfähig ist und neue Mitglieder schnell integriert werden konnten. Eure Motivation und euer Engagement bilden die Grundlage dafür, dass wir als Einheit funktionieren und unsere Aufgaben für die Sicherheit im Stadtteil Einfeld und darüber hinaus zuverlässig erfüllen können. Wir freuen uns darauf, gemeinsam weiter zu lernen, neue Herausforderungen anzunehmen und das kameradschaftliche Miteinander auch in diesem Jahr weiterzuleben.“

Per Los wurden Blumen vergeben. Der Blumenstrauß ging an Jana Breuer und gilt als Dank und Anerkennung stellvertretend für alle Partnerinnen und Partner, die im Feuerwehr-Alltag tatkräftig unterstützen. Ob durch Verständnis für die Einsätze und Übungsdienste, durch Organisation im Hintergrund oder durch moralische Unterstützung.

Nach dem Jahresbericht für das Jahr 2025 folgte der Jahresbericht des Jugendfeuerwehrwartes. Daran anschließend folgten die Grußworte der Gäste … Michael Knapp 1. Stadtrat, von der Berufsfeuerwehr Fachdienstleiter Norbert Drotschmann, Claus Rudolf Johna als Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr-, Sicherheit und Ordnung, Thomas Dettmann vom Stadtfeuerwehrverband und Sascha Grünberg von der Reservistenkameradschaft.

Bei den Ehrungen waren es Jana Breuer für 10 Jahre und Janina Schnoor für 20 Jahre Mitgliedschaft. Darauf folgten besondere Ehrungen für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft …
„Lieber Jens, im Alter darf man bei einer Laudatio ruhig mal sitzen bleiben – man hat ja schließlich genug Stehvermögen hinter sich. Aber für die Beförderung zum Löschmeister und die Ehrung holen wir dich gleich kurz zu uns. Du bist im Januar 1976 in die Einfelder Wehr eingetreten – da war ich noch nicht einmal ein Jahr alt. Ich habe dich in meinen jungen Jahren als feste Konstante der Einfelder Wehr kennengelernt. Du warst immer da – bei Diensten, Einsätzen und Veranstaltungen. Auf dich konnte man sich verlassen, und dein Engagement für die Feuerwehr war über all die Jahre selbstverständlich. Wenn man überlegt, was in 50 Jahren Feuerwehr alles zusammenkommt – unzählige Dienste, Übungen, Einsätze und Veranstaltungen – dann wird schnell klar, wie viel Zeit und Herzblut du in unsere Wehr investiert hast.50 Jahre aktiver Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr sind alles andere als selbstverständlich. Sie stehen für Verlässlichkeit, Kameradschaft und ein großes Engagement für die Gemeinschaft.Lieber Jens, dafür möchten wir dir heute ganz herzlich danken. Im Namen der gesamten Kameradschaft gratuliere ich dir zu diesem besonderen Jubiläum.“

Jens Schröder wurde geehrt. Bedauert wurde, dass sein Sohn Tommi aus beruflichen Gründen verhindert war. Sohn für 10 Jahre und Vater für 50 Jahre auf einer Versammlung zu ehren, wäre zweifellos ein ganz besonderer Moment gewesen. Es folgte die Beförderung zum Löschmeister.

„Karl-Heinz (Herrmann) komm bitte nach vorne. Nachdem du letzes Jahr das 67. Lebensjahr erreicht hast, kannst Du dich ab diesem Jahr in unsere Ehrenabteilung getrost zurücklehnen. Karl-Heinz ist im Mai 2022 als ehemaliger Berufsfeuerwehrmann und langjähriger Einfelder in unsere Wehr eingetreten, mit dem Ziel, uns mit seinem Wissen zu unterstützen – und dieses Ziel hat er schnell umgesetzt. Als wir auf dem LF10 einen Ulmer Koffer erhielten, hat Karl-Heinz diesen während eines Dienstabends detailliert vorgestellt. Unsere Gruppenführer wurden über mehrere Dienstabende hinweg mit dem fundierten Wissen eines ehemaligen B-Dienstes geschult. Ich erinnere mich besonders an einen Einsatz. Direkt nach dem Laternenumzug wurden wir zu einer unklaren Rauchentwicklung in die Straße „Op de Geest“ alarmiert. Wir beide rückten mit dem LF10 aus. C-Dienst war Wilhelm Duda. An der Einsatzstelle stieg Wilhem aus dem ELW aus ging an mir vorbei, und steuerte direkt auf Karl-Heinz zu um alles weitere zu besprechen. Allerdings hatte ich die Gruppenführerweste an – hier ist Wilhelm kurz in alte Gewohnheiten verfallen. Wir sind froh, dass du nach deiner Pension den Weg zur richtigen Feuerwehr gefunden hast, und würden uns freuen dich weiterhin regelmäßig zu sehen.“


Quellen: (1.) Redetext des Einfelder Wehrführers anläßlich der 137. JHV am 06.03.2026 – in Auszügen wiedergegeben (2.) Fotos der FF Einfeld vom 07.03.2026 (3.) Das Titelbild zeigt Jan bei seinem Vortrag über die neue Jugendfeuerwehr.