See und Mehr > Wald und Wiesen > Weihnachtsbaum für Neumünster in 2019

Einfeld feiert im Jahr 2019 den 875. Geburtstag und dazu passend wird der Weihnachtsbaum für den Großflecken aus Einfeld geliefert. Alfred Marquardt hatte den Such-Aufruf in der örtlichen Presse gelesen und sofort mit Stadtmarketing telefoniert. Sein Angebot wurde nach mehreren Besichtigungen als sehr gut befunden und umgehend angenommen. Da die Nordmanntanne jedoch im Garten stand wurde ein größerer Kran aus Kiel benötigt. Am 13. November um 09:00 Uhr war es soweit. Umfangreiche Vorarbeiten waren notwendig, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten. Das ganze Prozedere ging über drei Stunden, während der "Flug" des Baumes keine 15 Minuten dauerte. Der Mitarbeiter der Firma Krebs und Suhr zeigten eine gewisse Routine bei den Vorbereitungen und hatten stets ein Lächeln für die Zuschauer parat. Auch der örtlichen Presse standen sie Rede und Antwort, ohne die erforderliche Sicherheit aus den Augen zu verlieren. Die Nordmanntanne war um 1980 herum mit einer Größe von 1,20 Meter gepflanzt worden. Der Stammumfang betrug knapp zwei Meter an der Stelle, wo die Kettensäge den Baum von der Wurzel trennte. Mit einem Gewicht von 2 Tonnen hing die Tanne am Haken, der an einem auf 50 Meter ausgefahrenen Ausleger baumelte. Alfred Marquardt, der parallel zur Baumfäll-Aktion der Alten Obstwiese eine neue Quitte spendete, bleibt ein kleiner "Stammrest", der an die Nordmanntanne erinnern wird. (Klick-Bilder sind eingebaut)
Von der Wurzel getrennt lässt der 130t-Kran den Baum durch den Garten schweben.
Die Nordmanntanne schwebt nun über die Garage auf die Straße zum Anhänger der Fa. Krebs und Suhr.
Vorsichtig wird die Nordmanntanne für den Abtransport auf den Anhänger gelegt.

Die vielen Fahrzeuge rollen in den Bollbrück, um den Baum auf den Haken zu nehmen.
Damit nichts kaputt geht, werden Metallplatten und dicken Bohlen auf dem Fußweg ausgelegt.
Tim Schlüter (lks) und Fahrer Wolfgang Kerl bereiten den Anhänger bestens vor.
Mit einem 50m-Ausleger wird der Baum gehoben, deshalb müssen mehr Gewichte ran.
Siegfried Schacht zeigt dem Kranführer die Stelle im Baum, wo der Kollege mit den Haltebändern wartet.
Man sieht ihn fast nicht im grünen Baum, aber der grüne Handschuh greift nach den Haken.
Siggi Schacht, ausgerüstet mit schnittsicherer Hose und korrektem Helm, durchtrennt den Stamm.
Ein Stück vom Stamm, umringt von Spänen und Nadeln ... das ist alles, was übrig geblieben ist.
Langsam legt der Kranführer den Weihnachtsbaum auf dem Anhänger ab.
Siggi, Wolfgang, den Weihnachtsbaum schiebt man doch durch so einen Trichter ins Netz, oder?
Fest verzurrt und gesichert geht es Richtung Innenstadt zum Großflecken.
Und der große Kran fährt hinterher, jedoch werden die schweren Gewichte nicht mehr gebraucht.