Ein wahres Lichtermeer in der Adventszeit

Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier ... Irrtum - beim Einfelder Günther Schmalstieg im Garten brennen bzw. leuchten und strahlen 18.000 Stück - welch ein Anblick. Besonders wenn - wie im Jahr 2012 - auch noch Schnee fällt und ein besonderes Ambiente bietet.

Es klingt wie eine Lebensaufgabe ... 14 Tage Vorbereitungszeit, prüfen und verlegen der Kabel und das seit über 15 Jahren. Allein an seinem größten Baum sind 4.000 Lampen in den Ästen verteilt. Günther liebt sein Hobby. Als ehemaliger Elektriker bei der Firma "Neumag" spielt der heutige Rentner noch immer gerne mit den krippeligen "Plus" und "Minus".

Das Anleuchten findet immer am 1. Advent statt. Mit Posaunenchor, Glühwein, Bockwurst und Brot. Alles "for free", aber wer will gibt einen Obolus in ein dafür bereit gestelltes Sparschwein - und alle wollen. Denn es ist immer wieder schön. In den darauffolgenden Tagen klingelt es dann ab und zu an der Gartentür. Eltern mit ihren Kindern bitten um Einlass. Für die kleinen und großen Besucher ist es ein besonderes Schauspiel. Dann freut Günther sich über das Strahlen der Kinder in ihren Augen.

Günther ist ein geselliger Mensch und erzählt auch immer wieder gerne die alten Geschichten. Zum Beispiel wie der Kronenleuchter an die Decke in seinem Flur gekommen ist. Von 1964 bis 1976 wohnte er in der Zwei-Zimmerwohnung über der ehemaligen Gaststätte im Einfelder Bahnhof. Dort fand er eines Tages einen Kronleuchter aus dem 19. Jahrhundert auf dem Dachboden.

Der war zwar defekt, aber Günther machte es sich zur Aufgabe ihn zu restaurieren. Nach und nach fand er auf Flohmärkten die passenden Teile. Heute erstrahlt er im Flur seines Hauses, das 1908 vom Schweinezüchter Metzger erbaut wurde. 1977 hatte Günther das Haus erworben und umgebaut.

Trotz all dem Trubel fand der in Alt Bordesholm (Dosenmoor) geborene und aufgewachsene immer noch die Zeit seinem ehemaligen Chef, der in Rendsburg wohnt, zu helfen. Dieser frönte bis 2012 dem gleichen Hobby, allerdings nur mit 12.000 Lampen. Günther ist stolz auf seine 18.000 Lichter und er genießt es auch, wenn nicht so viel Trubel in seinem Garten herrscht.

Am Ende der Adventszeit wird alles wieder abgebaut und eingepackt - bis zum Anleuchten im nächsten Jahr. (rue_ma_einfeld) Einige Fotos sind als Klick-Bild eingerichtet.

Das "Entree" zum Lichtermeer-Garten.
Knapp 4.000 Lichter erhellen den Baum.

Das Anleuchten erzeugt große Kinderaugen.

Knapp 100 Besucher waren gekommen.

Wie eine Märchenwelt zeigt sich der Garten.

Nicht nur mit Licht wird geschmückt.

Günther muss auch hoch hinaus ...

Kabel, Kabel, Kabel, aber keine Stolperfallen.

Ein wahres Lichtermeer in einem kleinen Garten.

Die Lichter machen den Baum noch größer.

Wie kommen die Lichter auf den großen Baum?

Der Nippel, die Lasche und das Lichtermeer.

Günther kontrolliert vorher, das spart Zeit.

Lichter, Lichter, Lichter, aber kein Laffer.

Auch das Haus ist "geschmückt".

Wenn die Gartentür sich öffnet  . . .

. . . fangen so manche Augen zu strahlen an.

Dicht gedrängt in der Punschecke.

Kleine Spende für die Stromkosten?

Der Einfelder Posaunenchor war dabei.

Viele unterschiedliche . . .

. . . Lampen und Lichter . . .

. . . erstrahlen im Garten.