Info-Zentrum Dosenmoor e.V.

Direkt am Moor liegt das Infozentrum Dosenmoor, das von dem gleichnamigen Verein ausschließlich auf privater, ehrenamtlicher Basis geführt wird. Im Februar 2002 wurde eine Satzung für den Verein festgeschrieben. Ziel ist es, auf das einzigartige Ökosystem Hochmoor aufmerksam zu machen, die Besonderheiten dieser Lebensgemeinschaft zu zeigen und die Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Erhalt dieses Refugiums zu motivieren. Der Verein führt ab seiner Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht Neumünster den Namen "Info-Zentrum Dosenmoor e.V. im Torfwerk Einfeld Carl Hornung".

Das Dosenmoor ist das besterhaltene atlantische Hochmoor in Schleswig-Holstein. Mit seiner noch erkennbar uhrglasförmigen Aufwölbung und einer weiträumigen Ausdehnung von 521 Hektar Fläche vermittelt es auch heute noch einen faszinierenden Eindruck eines ehemals für das Land Schleswig-Holstein charakteristischen Landschaftstyps. Ende der 70er Jahre wurde der Torfabbau beendet und das Dosenmoor 1981 unter Naturschutz gestellt.

Der heutige Zustand des Dosenmoores und die vielfältigen Anzeichen der Degeneration sind die Folge menschlicher Eingriffe, die jahrhundertelang andauerten. Die Historie der Torfgewinnungsmethoden und der Torfverwertung aus dem Dosenmoor soll u.a. im Info-Zentrum dokumentiert werden. Ebenso soll auch die Charakteristik der Hochmoorbildung und des Hochmoorschutzes mit insbesondere der Flora und Fauna dargestellt werden. Zu jeder Jahreszeit bei jedem Wetter bietet das Naturschutzgebiet ein eindrucksvolles Erlebnis.

Die weitere Planung, Weiterentwicklung und Betrieb des Info-Zentrums Dosenmoor in Neumünster ist eins der Hauptziele des Vereins. Die Erziehung und Volksbildung durch Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung soll gefördert werden, damit der ökologische Wert des wertvollsten Hochmoores in Schleswig-Holstein vermittelt, sowie der Bürger über die historisch begründete Torfnutzung und den heutigen Schutz schleswig-holsteinischer Hochmoore aufgeklärt wird.

Ein weiteres Ziel ist das Anlegen und Unterhalten von wissenschaftlichen Daten und Materialien zur Entstehung und Entwicklung der Flora und Fauna eines Hochmoores, besonders des Dosenmoores. Dargestellt werden sollen auch die Regenerierungsmaßnahmen und die hierzu geführten wissenschaftlichen Begleitungen im Dosenmoor. Die Maßnahmen sollen den Naturschutzgedanken fördern und dem besonderen Schutz des Naturschutzgebietes Dosenmoor dienen. Als Fernnziel ist die Erhaltung, Planung, Entwicklung und Betrieb eines Demonstrations-Torfwerkes nach historischem Vorbild festgeschrieben worden.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes “steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung (§§ 51 ff AO) in der jeweils gültigen Fassung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Am Eingang zum Info-Zentrum steht eine Lok mit Lore. Im Jahr 2010 erhielt die Lok "Emma", wie sie liebevoll von den Kindern der "Villa Kunterbunt" genannt wird, einen Anstrich. Maike und Julia-Marie (Gesichter in Einfeld 2010) vom Ausbildungsverbund Neumünster. Die beiden jungen Damen investierten über 100 Arbeitsstunden, um die ehemalige Lok des Torfwerkes Hornung in den Originalfarben erstrahlen zu lassen.  

Weitergehende Informationen über das Dosenmoor, die Führungen sowie das Info-Zentrum sind unter www.iz-dosenmoor.de zu finden. Dort stehen auch ausführliche Informationen zum geplanten "Moorarium" zur Verfügung.

Weitere Fotos sind auf dieser Internetseite in den Rubriken "See und mehr/Das Dosenmoor" sowie unter "Einfeld-Archiv/Bildergalerie" abgelegt. Zusätzlich sind unter Grüße und Bilder einige E-Cards vom Dosenmoor eingerichtet. 

Quelle: Info-Zentrum Dosenmoor e.V. unter www.iz-dosenmoor.de 


Übersicht des Dosenmoores

Hobbyfotograf Michael Muszeika als Moorführer auf "Tour" mit Gästen.


Hinweis auf das Info-Zentrum


Eingang ins Info--Zentrum

 
Lok "Emma" im neuen Glanz dank der Arbeit von Maike und Julia-Marie (Klick-Bild). (Foto: Helmut Nickel)


Ein zukünftiges Projekt ist das Moorarium.